In Neuseeland muss ein Deutscher seine Tierliebe teuer bezahlen. Der 27-jährige Mann versuchte, in seinen Socken vier Grüngeckos, die sehr selten sind, aus dem Land zu schmuggeln. Dabei wurde er allerdings entdeckt. Doch er hatte Glück im Unglück, denn der Richter, der den Fall vor einem Neuseeländer Gericht verhandelte, zeigte sich milde. Er sah in der Vorgehensweise des Mannes keine dreiste Wilddieberei, sondern eher den Wunsch, die eigene Sammlung seltener Reptilien zu erweitern.
Allerdings schützt auch die Milde des Richters den Deutschen nicht vor einer Strafe. Er muss für vier Monate ins Gefängnis, wie lokale Medien aus Christchurch berichten. Besonders prekär: der Mann ist von Beruf aus Sozialarbeiter mit einem Faible für seltene, in Neuseeland lebende Grüngeckos. Sein Pech, er wurde bei der Jagd der Tiere beobachtet.
In den Schweizer Alpen haben Wanderer an den Ostertagen eine ganz besondere Überraschung entdeckt. Ein Braunbär hat im Grenzgebiet zwischen Graubünden und Tirol verschiedene Spaziergänger und Wanderer erschreckt, als er plötzlich in kurzer Entfernung vor Ihnen stand. Vom Landesamt für Umwelt (LfU) schätzt das Tier, welches von einigen bereits mit dem sogenannten „Problembär“ Bruno bezeichnet wird, als ungefährlich ein. Dennoch kann derzeit nicht festgestellt werden, wo genau sich der Braunbär aufhält, denn das Tier ist bislang nicht mit einem Sender ausgestattet.
Menschen, die dem knapp 100 Kilogramm schweren Tier begegnen, sollen möglichst Ruhe bewahren und sich langsam entfernen. Ausgehend von den bisherigen Erkenntnissen ist das Tier zwar nicht gefährlich, allerdings zeigt es nach Angaben des Bozner Landesamtes für Jagd und Fischerei keinerlei Scheu vor Menschen. Das heißt, man solle davon absehen, das Tier zu fotografieren, ihm näher zu kommen oder es gar zu füttern. Im Falle eines Angriffes wird den Menschen geraten, sich auf den Bauch zu legen.
Wo sich der Bär wieder zeigt und ob er sich, genauso wie Bruno, als ein Problembär zu erkennen gibt, bleibt offen. Zu hoffen ist allerdings, dass dies nicht der Fall sein wird.
An diesem Wochenende wird der Berliner Zoo wieder einen enormen Besucherzulauf verzeichnen. Und das liegt nicht allein an dem schönen Wetter und angekündigten Frühlingswetter. Der Besucherliebling, der wahrscheinlich bekannteste Eisbär der Welt, hat am 19. März seinen ersten Todestag. Und zahlreiche Fans haben sich für dieses Wochenende zum Gedenken an Knut am Bärenfelsen im Berliner Zoo verabredet.
Knut litt an einer tödlichen Virusinfektion im Gehirn. Am 19. März des vergangenen Jahres lag der inzwischen ausgewachsene Eisbär in der Sonne. Dann zuckte er kurz nach oben und taumelte. Anschließend stürzte er von dem Bärenfelsen ins Wasser und ertrank.
Doch auch wenn sich der Zoodirektor Bernhard Blaskiewitz zusammen mit dem Zoologischen Garten nicht an dem Gedenken beteiligen will, haben sich bereits viele Besucher zu einem Treffen verabredet. Sowohl am Sonntag als auch am Montag wollen die Besucher Knut jeweils um 11 Uhr gedenken. Besucher und Trauernde werden auch an dem Grab von Thomas Dörflein erwartet, dem einstigen Ziehvater von Knut.
Und wer von Knut einfach nicht genug bekommen kann, für den gibt es nun erstmals auch eine Gedenkmünze. Diese ist mit dem Motiv ‚Knut – Der Träumer‘ versehen und kostet 12 Euro. Zwei Euro je verkaufter Münze sollen jeweils dem Zoo und dem Tierpark Friedrichfelde gespendet werden. Die Münze wurde bereits am Montag vorgestellt und ist seit dem auf dem Markt.
Doch der Kult um den Eisbär beschränkt sich nicht bloß auf das Gedenken und die Münze. Im Juni soll eine Bronzestatue des kleinen Knut aufgestellt werden. Der Künstler Josef Tabachnyk entwirft die Statue. Die Überreste des Bären sollen ebenfalls ausgestellt werden. Allerdings ist bislang keine Entscheidung über die Konzeption gefällt worden. Knut soll im Berliner Naturkundemuseum ausgestellt werden, so ist zumindest der Plan.
Bereits vor zwei Monaten machte der Magdeburger Zoo von sich reden, als die Geburt des Nashornbabys Mala live im Internet übertragen wurde. Auch diesmal war das Interesse groß, ging es doch um die bei allen Besuchern besonders beliebte Giraffe Fleur.
Aschermittwoch war es dann soweit und das kleine Giraffenbaby richtete zum ersten Mal seinen Blick auf die Mutter. Auch diese Geburt wurde live im Internet übertragen und große Medien, wie beispielsweise der Fernsehsender RTL, wurden auf das Spektakel aufmerksam. So berichtete Spiegel-TV Moderator Steffen Hallaschka zwischendurch von der bevorstehenden Geburt. Vater des kleinen und bereits jetzt berühmten Giraffenbabys ist der Bulle Dirk.
Da wünschen wir der süßen Giraffenfamilie natürlich nur das Beste!
Ein kleiner Ziegenbock macht das Büro von Peter Heinrich, Chef des Tierparks Freiberg, unsicher. Günther, so heißt der kleine Ziegenbock, konnte aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen nicht draußen in seinem Gehege bleiben. Der kleine wäre, aufgrund der fehlenden körperlichen Stärke, aller Wahrscheinlichkeit nach erfroren und wurde deshalb in das Wirtschaftsgebäude des Tierparks gebracht. Zwar hatten die anderen Zoobewohner nicht so viel Glück wie Günther, die afrikanische Zwergziege, sie wurden in ihren Gehegen jedoch mit Heizstrahlern versorgt, so dass sie ebenfalls nicht frieren mussten.
Seitdem Günther, den alle nur liebevoll Güni nennen, in das Wirtschaftsgebäude umgezogen ist, schmeckt dem Kleinen frischer Kohl, der eigentlich für die Hasen gedacht ist, besonders gut. Zwar habe die Mutter von Günther anfangs in Ziegenmanier gemeckert, doch nach ein paar Tagen soll sie sich beruhigt haben. Günther habe hingegen nicht einmal gemeckert und sich auf diese Weise über seine derzeitige Unterkunft beklagt. Stattdessen verbringt er die Zeit lieber mit Streicheleinheiten vom Chef persönlich. Wer wird da auch meckern wollen?
Das Bild ist traurig. Auf dem feinen Sandstrand an der Landzunge Farewell Spit im Norden der Südinsel Neuseelands liegen 33 Grindwale. Sie alle sind tot. Sie mussten eingeschläfert werden, da sie deutliche Anzeichen von Schwäche und Stress zeigten.
Das ist nicht das erste Mal, dass sich die Tiere an Land verirrt haben. Am Montag, den 23. Januar hatte sich eine Gruppe mit insgesamt 99 Grindwalen auf der Landzunge verirrt. Die Tiere wurden daraufhin von freiwilligen Helfern zurück ins Meer gebracht. Allerdings fanden 33 Grindwale nicht den Weg ins offene Meer, sondern strandeten erneut an Land.
Als ihnen nicht mehr anders zu helfen war, wurden sie eingeschläfert, wie der Umweltschutzbeauftragte John Mason gegenüber der Zeitung ‚New Zealand Herald‘ sagte. Insgesamt starben von der großen Gruppe 73 Grindwale und nur 22 Wale konnten sich selbstständig freischwimmen.
Immer wieder kommt es dazu, dass Wale zu nahe an die Küste gelangen und sich nicht mehr richtig orientieren können. Die Gründe sind jedoch bis heute weitgehend unbekannt. In Frage kommen aber unter anderem Krankheiten verschiedenster Arten, die Flucht vor Feinden, starke soziale Bindungen, die eine Gruppe dazu bringen, einem Tier zu folgen oder auch die Störung des sogenannten magnetischen Sinnes. Verletzungen kommen ebenfalls in Frage. Experten können auch nicht ausschließen, dass Unterwasserverschmutzungen bzw. der Unterwasserlärm für die Orientierungslosigkeit bei einigen Walen sorgen.
Besorgniserregend ist jedoch, dass sie Zahl der Walstrandungen in den vergangenen Jahren zugenommen hat.
Reh Mia wird von Hunden aufgezogen und meint, sie wäre selber einer.
In der Vulkaneifel, in Ellscheid, lebt das Reh Mia, welches von klein auf von Hunden aufgezogen wurde. Mia ist als Waise in das Haus von Anita Ackermann gekommen. Bereits seit acht Monaten hat die Hundedame Josie das Reh wie ein Kind angenommen.
Die Mutter des Rehs wurde bei einem Autounfall getötet. Der zuständige Förster hat das Tier zu Familie Ackermann gebracht. In dem Haus hat Mia einen festen Platz neben den beiden Hunden. Vor allem Labradorhündin Josie hat das Reh aufgezogen. Und mittlerweile, nach fast acht Monaten, glaubt auch Mia, sie wäre eine Hündin. Gelegentlich frisst das Reh Hundefutter oder geht auf Streifzüge. Aber die Mia kommt stets zurück.
Tja, auch Tiere wissen eben manchmal nicht genau, wer sie sind.
Schon ist Weihnachten wieder vorüber. Doch auch in diesem Jahr wurden in vielen Haushalten erneut Tiere verschenkt. Stets glänzen am Heiligen Abend die Augen von Kindern genauso wie die Erwachsener, wenn die Geschenke ausgepackt werden. Neben den Klassikern, wie Parfum oder Sachen, werden leider auch immer wieder Haustiere verschenkt. Doch in vielen Fällen bleiben die Tiere nicht in ihrem neuen Zuhause, sondern werden nach der Weihnachtszeit, wenn der Alltag wieder einkehrt, nicht selten ausgesetzt.
Bereits seit langem plädieren Tierschützer deshalb dafür, keine Tiere zu Weihnachten zu verschenken. In den ersten Tagen sind diese eine tolle Überraschung, die das Herz der neuen Besitzer aufgehen lassen, doch was passiert dann?
Die Tiere müssen ärztlich untersucht werden und natürlich ein artgerechtes Zuhause bekommen, was in den meisten Fällen, wenn diese verschenkt werden, noch nicht eingerichtet ist. Tiere, wie beispielsweise Hunde, Katzen oder auch Kaninchen, verlangen viel Zuwendung und Aufmerksamkeit. Zudem müssen die Halter ein gewisses Maß an Verantwortung mitbringen, wenn sie die neuen Mitbewohner artgerecht halten wollen. Aus diesen und vielen weiteren Gründen sollten keine Tiere verschenkt werden, wenn der Beschenkte vorher nichts davon weiß. Oftmals fehlen wichtige Informationen, wie ob der Beschenkte ein Haustier möchte oder ob beispielsweise eine Allergie vorliegt.
Möchte jemand seine Lieben dennoch einmal mit einem Tier überraschen, sollte dieses Vorhaben vorher unbedingt abgesprochen und das Einverständnis der Person, die den neuen Mitbewohner bekommen soll, eingeholt werden.
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Die Geschichte des Katers Tomaso aus Rom klingt unglaublich, ist allerdings wirklich so passiert. Einst streifte der Vierbeiner heimat- und herrenlos durch die Straßen der italienischen Hauptstadt. Irgendwann ist der Kater auf die 94 Jahre alte Maria Assunta getroffen, die ihn augenblicklich ins Herz geschlossen haben muss. Denn die Dame vermachte dem Tier ein Erbe in Höhe von knapp 10 Millionen Euro.
Ein Haken hatte die Sache jedoch: Ausgehend von dem italienischen Erbrecht darf ein Tier nicht als Erbe eingesetzt werden. Aus diesem Grund musste die millionenschwere Dame einen anderen Weg finden. Nachdem sie keine Tierschutzorganisation gefunden hat, die als Erbe eintreten wollte, musste eine andere Person gefunden werden.
In einem Park traf Maria Assunta dann die junge Dame Stefania, die selbst Katzenbesitzerin ist. An diese Frau überschrieb sie das Vermögen. Diese musste sich jedoch verpflichten, dem Kater Tomaso ein gutes Zuhause zu bieten. Somit ist Tomaso mindestens eine der wohlhabendsten Katzen der Welt und hat ein neues Heim gefunden.
Für eine zugegebenermaßen skurrile Situation sorgte kürzlich ein Hund in den USA. Zusammen mit seinem Herrchen hatte sich dieser auf einer Entenjagd befunden. Der Mann war gemeinsam mit einem Freund und seinem Hund in einem Boot unterwegs, um Enten zu jagen, als das Missgeschick geschah.
Der 46 Jahre alte Jäger kletterte aus dem Boot, um die Köder neu auszurichten. In der Zwischenzeit bewegte sich der Hund und trat auf die am Boden liegende Schrotflinte, aus der sich ein Schuss löste. Dieser Schuss traf den Mann direkt in den Hintern. Insgesamt verteilten sich 27 Schrotkörner in dem Gesäß. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Allerdings seien die Verletzungen nicht sehr schwer.